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Cloud Computing für den Mittelstand unter der Lupe – im Interview mit Herrn Christoph Riedel von der TRADING.POINT GmbH

Die TRADING.POINT GmbH mit Sitz in Bielefeld ist ein IT Systemhaus und unterstützt den Mittelstand und die Kommunen bei der Analyse von IT-Vorhaben, der Weiterentwicklung und Pflege der vorhandenen Infrastruktur bis hin zur Implementierung und Betreuung der projektierten Lösungen. Diese Lösungen werden mit dem Ziel in Angriff genommen eine optimal abgestimmte Netzwerk- und System-Infrastruktur zu schaffen.

Im Gespräch mit Herrn Geschäftsführer Christoph Riedel wollen wir den Begriff Cloud Computing einmal etwas intensiver unter die Lupe nehmen und dabei herausfinden welchen Vorteil mittelständische Unternehmen wirklich mit einer IT Infrastruktur in der Wolke haben.

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IT&MEDIA: Herr Riedel, vor knapp zehn Jahren tauchte der Begriff Cloud Computing erstmals in der IT-Szene auf und bis heute hat man den Eindruck, dass viele Top Entscheider und Geschäftsführer in den Unternehmen noch Restriktionen haben, IT Infrastruktur in die Cloud zu verlagern. Teilen Sie diese Ansicht?

Herr Riedel: Einerseits schon, wenn man die Berichte über den Datenschutz im Ausland bedenkt, andererseits jedoch ist es wie mit vielen andren IT-Themen so, dass man sich auch bei dem Thema Cloud auf einen starken Partner verlassen können muss. Von der Beratung bis zur Umsetzung muss hier einfach alles passen und der Kunde das Gefühl haben das er bei seinem Cloud Anbieter gut aufgehoben ist. Viele unserer Kunden schätzen die lokale Nähe und die direkten Ansprechpartner bei Anforderungen & Problemen.

IT&MEDIA: Auch Ihr Haus ist ein Anbieter von diversen Cloud Computing Lösungen. Nehmen wir  einmal an, die Sicherheit wäre kein Thema und blenden wir diesen Bereich erst einmal aus. Was sind Ihrer Meinung nach die Hauptvorteile für ein Unternehmen sich intensiv mit dem Thema Cloud Computing zu beschäftigen?

Herr Riedel: Flexibilität ist sicher einer der Hauptargumente zum Thema Cloud Computing. Egal ob es um Applikationshosting wie Exchange oder um ganze Infrastrukturen geht ist die Flexibilität in der Erweiterbarkeit zu jeder Zeit eines der größten Argumente für dieses Thema um zu jeder Zeit auf neue Anforderungen passend zu reagieren. In vielen Fällen sind aber auch in der Gesamtheit gesehen die Kosten ein Argument, Dienste in die Hände eines Cloud Providers zu geben. Außerdem denken wir auch an kleinere schnell expandierende Unternehmen deren Anforderungen an IT und Automatisierung mit einem guten Cloud Partner viel flexibler abgebildet werden können.

IT&MEDIA:  Das bedeutet, das vom Prinzip alle einzelnen IT Infrastruktur Module eines Unternehmens bei der TRADING.POINT GmbH je nach Bedarf gekauft oder sagen wir besser hinzugeschaltet werden können. Welche Elemente würden Sie als die wichtigsten Einstiegsmodule bezeichnen und warum?

Herr Riedel: Für viele Kunden ist unser Online Backup einer der Hauptwege in die Cloud um die Daten in einem weitere gesicherten Bereich abzulegen, was oftmals in den eigenen Geschäftsräumen nicht möglich ist. Durch die Verschlüsselung schon auf Kundenseite und die gesicherte Übertragung sind diese auch in der Cloud durch Fremdzugriffe geschützt.  Aber auch Hosted Exchange ist oft eines der Einstiegsprodukte, da viele Kunden auf dieses Medium sehr stark angewiesen und wir durch unsere hochverfügbaren Systeme eine Verfügbarkeit bieten können, welche bei vielen gerade kleineren Kunden nicht durch das zur verfügbare IT Budget abgedeckt werden könnte.

IT&MEDIA: Auf Ihrer Internetseite kann man lesen, dass Sie auch Dienstleister im Bereich Rechenzentren sind. Wodurch heben Sie sich von anderen Mitanbietern ab?

Herr Riedel: Die lokale Nähe zu den Kunden in der Region, das erfahrene Systemhaus & Rechenzentrums Team versetzen uns in die Lage unseren Kunden umfassende Lösungen von A bis Z bereitzustellen auch wenn Sie vom Standard abweichen. Und natürlich auch ein projektorientiertes Angebot an Themen wie Monitoring, redundante Backup´s und natürlich auch der virtuelle CAD oder Konstruktionsarbeitsplatz.

IT&MEDIA: An dieser Stelle vielleicht noch eine Frage zum Thema Sicherheit? Viele mittelständische Unternehmen haben die Befürchtung, dass ihre Daten in der Wolke im wahrsten Sinne des Wortes sich in Luft auflösen können oder irgendwann einfach nicht mehr zugänglich sind, dass sie dort einfacher gestohlen werden können etc. Was würden Sie einer solchen Befürchtung entgegenhalten?

Herr Riedel: Das Sicherheitsniveau in Rechenzentren ist in der Regel deutlich höher als in einem mittelständischen Unternehmen, wo wenige IT Mitarbeiter ein großes Spektrum an Bereichen abdecken müssen. Die Wahrscheinlichkeit das Daten durch z.B. einen Einbruch  abhandenkommen oder vernichtet werden ist in den Unternehmen deutlich wahrscheinlicher als in einem Rechenzentrum, welches 24×7 Überwacht wird.

IT&MEDIA: Auf dem 1. IT&MEDIA FUTUREcongress in Bielefeld werden Sie auch das Thema Monitoring als festen Bestandteil des Qualitätsmanagements vorstellen. Was können wir uns darunter vorstellen?

Herr Riedel: Es ist doch wichtig das sämtliche Prozesse und Geräte laufend überwacht werden, um Störungen schon im Vorfeld zu erkennen und präventive Maßnahmen ergreifen zu können ohne den laufenden Betrieb zu stören. Auf Basis der durch das permanente Monitoring gewonnenen Daten können wir darüber hinaus Netzwerke langfristig optimieren und Ausfälle von vornherein verhindern. Das Monitoring ist als fester Bestandteil des Qualitätsmanagements zu verstehen. Dieses bezeichnet alle organisierten Maßnahmen, die der Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Leistungen jeglicher Art dienen. Die Qualitätssicherung ist unverzichtbarer Bestandteil der ISO 9001.

IT&MEDIA: Das klingt wirklich spannend! Dann bedanken wir uns  für das Gespräch und freuen uns auf den 1. IT&MEDIA FUTUREcongress am 22. September 2016 in Bielefeld. „

 

Sie finden die TRADING.POINT GmbH am 22. September 2016 in Bielefeld am Stand H3.