Innovation hat bei uns Tradition

„Mit Catalogic Software’s DPX und dem NetApp-SAN können wir schneller und vor allem günstiger Daten sichern und wiederherstellen, als das in der Vergangenheit möglich war.“

Bertelsmann Stiftung – Mehr Sicherheit zu geringeren Kosten

Die Bertelsmann Stiftung setzt sich für das Gemeinwohl ein. Sie engagiert sich in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Soziales, Gesundheit sowie Internationale Verständigung und fördert das friedliche Miteinander der Kulturen. Durch ihr gesellschaftliches Engagement will sie alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich ebenfalls für das Gemeinwohl einzusetzen. Die 1977 von Reinhard Mohn gegründete, gemeinnützige Einrichtung hält die Mehrheit der Kapitalanteile der Bertelsmann AG. Die Bertelsmann Stiftung arbeitet operativ und ist unabhängig vom Unternehmen sowie parteipolitisch neutral.

Wer, wie die Bertelsmann Stiftung, frühzeitig gesellschaftliche Herausforderungen identifizieren sowie exemplarische Lösungsmodelle entwickeln will, ist auf umfassende Informationen angewiesen. Aktuell arbeiten in der Stiftung rund 300 Mitarbeiter, von denen 185 im konkreten Projektmanagement tätig sind, an über 60 Projekten. Ebenso wie Unternehmen der freien Wirtschaft benötigen auch die Stiftungsmitarbeiter jederzeit Zugriff auf die gesammelten Daten und Arbeitsergebnisse. Datensicherung und -wiederherstellung spielen dabei eine wichtige Rolle im Hintergrund. Realisiert wird das kritische Thema heute mit der Software-Lösung DPX von Catalogic Software.

„Mit Catalogic Software’s DPX und dem NetApp-SAN können wir schneller und vor allem günstiger Daten sichern und wiederherstellen, als das in der Vergangenheit möglich war.“

Klaus Brinkmann, IT Systems Coordinator, Bertelsmann Stiftung

Vertrauen ist gut, testen ist besser

„In vielen Unternehmen ist zwar die unternehmenskritische Bedeutung der IT heute erkannt, aber es fehlen Zeit und Budgets, um alle Aufgaben mit der notwendigen Sorgfalt zu realisieren“, weiß Klaus Brinkmann. „So gilt speziell im Bereich der Datensicherung sehr oft das Prinzip Hoffnung: Solange die Sicherungen fehlerfrei funktionieren, geht man davon aus, dass auch das Recovery funktioniert. Wir aber wollten es genauer wissen.“

Zwei Monate lang wurde intensiv getestet. Das Ergebnis: Mit DPX war man auf dem richtigen Weg. Als alle Sicherungsjobs wie geplant funktionierten, begannen die Tests mit den Rück- und Ausfallsicherungen. Besonders kritisch war, wie lange Anwender beim Ausfall eines Servers von ihren Daten abgeschnitten sind. Hier zeigte sich schnell, dass die von Catalogic Software versprochene Minimierung der Ausfallzeiten („Near Continuous Data Protection“) auch in der Realität zutraf.

Geringere Ausfallzeiten korrespondieren dabei auch mit geringeren Ausfallkosten. „Viele Anbieter haben eine Backup-Lösung. Catalogic Software hat eine Backup- und Recovery-Lösung“, so bringt Christoph Riedel, Geschäftsführer der für die Einrichtung der Backup-Landschaft verantwortlichen TRADING.POINT GmbH, den Unterschied auf den Punkt. „Backup kann jeder, die Anbieter sind vergleichbar – aber letzten Endes geht es ja um die Wiederherstellung der Daten. Die Kombination aus DPX und der NetApp-Storageeinheit ermöglicht der Bertelsmann Stiftung ein zeitnahes Zurücksichern von verloren gegangenen Daten.“

Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter bleibt erhalten

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die von Catalogic Software und NetApp unterstützte OSSV-Technologie (Open Systems SnapVault), mit der täglich mehrere Datensicherungen als „Snapshots“ durchgeführt werden können. OSSV reduziert den Zeitaufwand für Datensicherungen und -wiederherstellung um bis zu 95 Prozent. Dazu wird auf der NetApp zuerst eine vollständige Datensicherung des Ausgangssystems erstellt.

Danach erfolgen die weiteren Backups ausschließlich inkrementell, was eine enorme Verringerung des zu sichernden Datenvolumens bedeutet. Im Falle eines kompletten Serverausfalls können die Mitarbeiter in kürzester Zeit wieder mit ihren Daten arbeiten. Über die Funktion „ExpressDR“ kann DPX einen komplett gesicherten Server über ein bootfähiges Medium binnen kurzer Zeit selbst dann wieder lauffähig machen, wenn das Betriebssystem zerstört ist.

Dazu erfolgt ein iSCSI-Mount auf die entsprechende Sektion der Sicherung auf der NetApp. Das heißt, der ausgefallene Server läuft mit dem letzten funktionierenden Sicherungsstand virtuell auf der SAN-Einheit. iSCSI wird genutzt, um über eine virtuelle Point-to-Point-Verbindung den Zugriff auf das Speichernetz zu ermöglichen, ohne dass eigene Speichergeräte aufgestellt werden müssen.

Für die Mitarbeiter bedeutet dies, dass sie, wenn auch mit geringfügig herabgesetzter Performance, normal weiterarbeiten können, während die IT-Abteilung sich bemüht, den ausgefallenen Server wieder zu reparieren. In der Zwischenzeit geänderte Daten werden auf der NetApp gespeichert und können später mit dem entsprechenden Server synchronisiert werden.

Hoher Ausfallschutz garantiert

Die eingesetzte Storage-Einheit von NetApp ist auf zwölf Terabytes ausgelegt, genutzt werden derzeit neun. Davon belegen die Outlook-Daten der Mitarbeiter allein knapp 600 Gigabytes, also rund sieben Prozent des Gesamtvolumens. Alle Sicherungsjobs sind automatisiert und werden zunächst über die NetApp auf Festplatten ausgeführt. Einmal pro Woche erfolgt die zusätzliche Sicherung auf Band. Noch gab es keinen Serverausfall, doch Klaus Brinkmann hat mit seinem Team auch den worst case getestet. Sieben Stunden dauerte es, bis die größte Platte in einem Server mit 650 GByte wieder restauriert war, danach war sie komplett mit Betriebssystem, allen Einstellungen und allen Daten wieder in den Zustand vor dem Ausfall zurückgesetzt, und zwar ohne dass die Anwender etwas von der Wiederherstellung gemerkt haben.

„Unter Tivoli konnten wir eine Gesamtsicherung pro Nacht durchführen, dabei aber nur die Datenplatten und nicht das Betriebssystem sichern“, berichtet Klaus Brinkmann. „Heute führen wir zwei- bis dreimal pro Tag die blockweise Sicherung aller veränderten Daten durch, und zwar sowohl vom Betriebssystem wie auch von Datenplatten. Im schlimmsten Fall bedeutet das, wir verlieren maximal zwei bis drei Stunden Arbeit.“ Klaus Brinkmann führt auch die anderen Vorteile des Umstiegs auf Catalogic Software und die SAN-Einheit auf. „Die Sicherungen selbst, die sich jetzt nur auf die tatsächlich geänderten Datenblöcke beziehen, lassen sich wesentlich schneller durchführen. Wir haben ein extrem reduziertes Backupvolumen und können die Daten in sehr viel kürzeren Intervallen sichern. Gegenüber der Vorgängerlösung haben wir sehr große Kosteneinsparungen. Der Hauptpunkt für unsere Zufriedenheit aber ist: Wir können heute den Mitarbeitern nach einem Serverausfall viel schneller die Daten wieder zur Verfügung stellen und sie somit wieder arbeitsfähig machen.“

Unternehmensanforderungen

  • Unabhängigkeit vom Datenwachstum
  • Schneller Restore im Desaster-Fall
  • Optimierung von RPO und RTO
  • Blockbasiertes Backup & Recovery
  • Fokus auf Recovery

Leistungen

  • 45 Windows und Linux Systeme
  • NetApp Filer
  • MS Exchange, MS SQL und Oracle Applikationen
  • HP MSL 6060 mit2 LTO-3-Laufwerken
  • NDMP Backup
  • DPX Reporter

Vorteile

  • Catalogic Software’s OSSV bietet die derzeit effizienteste und schnellste Disaster Recovery Lösung
  • Catalogic Software’s OSSV umgeht das Dateisystem und sichert die Daten auf Blockebene bei geringer CPU- und Netzwerkbelastung
  • Stellt eine Grund-lage für höhere Service Level Agreements (SLAs) zur Verfügung
  • Zukunftssicher auch bei steigendem Datenvolumen
  • Flexibles Sicherungskonzept
  • Geringer Administra-tionsaufwand
  • Erweiterte Reporting Möglichkeiten durch den DPX Reporter
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