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Azure Stack und Windows Server 2016 ebnen den Weg in die Hybrid Cloud (01.12.2016)

Mit Azure-Stack können Microsoft-Nutzer eine Hybrid Cloud auf Basis von Windows Server 2016 einrichten und verwalten. Was die Plattform kann, zeigen wir auf unserer Veranstaltung am 01.12.2016.

Das Software-Unternehmen Microsoft hat mittlerweile den neuen Azure-Stack als Preview auf seiner Website zur Verfügung gestellt. Mit diesem Tool sind Unternehmen in der Lage eine Hybrid Cloud aufzubauen. Sie benötigen lediglich einen Server im Netzwerk inklusive dem neuen Windows Server 2016. Grundlegend ist Azure Stack aber keine Fortführung von Microsoft Azure Pack respektive Microsoft Azure Pack 2.0.

Tatsächlich ist das Azure Pack ein zentrales Portal, mit dem sich lediglich einige Funktionen aus Microsoft Azure nutzen lassen. In dieser Umgebung steht auch nur ein Resource Provider zur Verfügung. Mit Azure Stack bietet Microsoft dagegen eine komplett neu entwickelte Plattform an, welche über das exakt gleiche Modellierungsmodell für VMs verfügt wie das Public-Cloud Pendant. Mit Azure Stack können Unternehmen künftig sowohl Infrastruktur- als auch Plattformdienste (IaaS und PaaS) zentral zur Verfügung stellen. Die Umgebung läuft komplett unabhängig von Azure und dem lokalen Netzwerk, kann sich aber mit beiden verbinden, Daten austauschen und gemeinsame Dienste zur Verfügung stellen.

 

Vorteile von Microsoft Azure Stack

Welche Vorteile bietet Azure Stack im Einzelnen? Unternehmen erhalten vollen Zugriff auf alle Azure-Funktionen und gewinnen zusätzlich die Flexibilität der Cloud. Selbst wenn aktuell noch Anwendungen in der Cloud betrieben werden, lassen sich diese über Azure Stack nach und nach in das lokale Netzwerk integrieren. Eine Verbindung weiteren Azure-Funktionen ist dann immer noch möglich. IT-Verantwortliche können also sehr flexibel entscheiden, welche Anwendungen im lokalen Netzwerk und welche in der Cloud laufen sollen. Dabei findet ein Datenaustausch zwischen den Komponenten statt; lokale Cloud-Dienste lassen sich gemeinsam mit öffentlichen Cloud-Services betreiben, falls dies gewünscht ist. Generell ist es auch möglich, alle Funktionen von Microsoft Azure im lokalen Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Als Oberfläche wird das gewohnte GUI von Microsoft Azure verwendet; hinzu kommen andere Verwaltungsprogramme, die Entwickler selbst programmieren können. Alle Management-Tools, die mit Microsoft Azure funktionieren, unterstützen auch den Private-Cloud-Stack.

 

Azure Stack: die Daten bleiben im lokalen Netz

Unternehmen, die gerne die Funktionen der öffentlichen Cloud nutzen wollen, dies aber aus Datenschutzgründen nicht können, haben jetzt die Möglichkeit, komplett auf Azure Stack zu setzen. Denn die Daten bleiben weiterhin im lokalen Netzwerk. Virtuelle Server lassen sich nun also genauso wie in der Azure Public Cloud im lokalen Netzwerk bereitstellen. Dabei kann es sich um virtuelle Windows- oder auch Linux-Server handeln. Zusätzlich lassen sich virtuelle Netzwerke erstellen, die über IPsec, VPN oder ExpressRoute gesichert werden.

 

Ausgedient: HDD Speicher Technologie

Die hohe Nachfrage nach leistungsfähigen Storage-Umgebungen treibt den Verkauf von Flash-Systemen (SSD). Laut Marktanalysten wurden im Jahr 2015/2016 bereits mehr Flash-Lösungen eingesetzt als herkömmliche Storage-Technologien. Ab 2017/2018 könnten All-Flash-Arrays die primäre Storage-Umgebung dominieren.

Aktuellen Umfrage zu Flash Speichertechnologien. Hierzu befragte der Storage-Experte in Deutschland zu deren Erfahrungen und Einschätzungen. Das Resultat ist eindeutig: 86 Prozent der Befragten meinen, dass All-Flash in Zukunft als Technologie den Markt bestimmen wird.

83 Prozent gehen sogar davon aus, dass die Komplett-Umstellung auf Flash bei der Mehrheit der Datenzentren in den nächsten fünf Jahren passieren wird.

Lediglich drei Prozent der Integratoren meinen, dass der Einzug von Flash Storage in deutschen Rechenzentren länger als fünf Jahre auf sich warten lässt. Die größte Gruppe (43 Prozent) geht hingegen davon aus, dass die meisten Unternehmen bereits in den kommenden ein bis zwei Jahren mit der Flash-Einführung starten. Auf die Frage, ob sie ihren Kunden generell empfehlen, Flash als primäre Speichertechnologie zu verwenden.

Flash wird preislich immer attraktiver. Wer den Einsatz von Enterprise-Flash im Rechenzentrum inklusive Betriebskosten durchrechnet, erkennt bereits heute, dass bei den Gesamtkosten Flash günstiger sein kann als High-End-Festplatten. CIOs sollten daher prüfen, welche Workloads und Anwendungen sich auf Flash umstellen lassen und die verfügbaren Technologien dahingehend evaluieren, welche Aufgaben sich mit welchen Lösungen bestmöglich erfüllen lassen.

Wir erklären warum All-Flash-Speichertechnologien auch heute schon bezahlbar sind.